Peñiscola - Alcossebre
Eine traumhafte Gravelrunde
Gravelrunde an der Costa del Azahar – Peñíscola ↔ Alcossebre
Hinweg: Straße · Rückweg: Off-Road Küste
Untergrund: Asphalt & Schotter/Trail
Region: Costa del Azahar (Valencia)
Der 15. Januar zeigte sich an der spanischen Mittelmeerküste von seiner besten Seite: wolkenloser Himmel, rund 16 Grad und dieses klare Winterlicht, das Landschaften weichzeichnet und jede Bewegung leicht wirken lässt. Perfekte Bedingungen für eine kompakte Gravelrunde an der Costa del Azahar.
Hinweg über die N-340 – durchs Hinterland nach Alcossebre
Gestartet bin ich in Peñíscola. Der Hinweg führte zunächst bewusst über die N-340, die hier im Landesinneren verläuft. Hinter einem niedrigen Küstengebirge bleibt der Blick auf das Meer auf diesem Abschnitt weitgehend verborgen – stattdessen prägen Hügel, trockene Vegetation und offene Landschaften das Bild.
Der gleichmäßige Anstieg erreicht auf dem Hinweg mit rund 161 Metern den höchsten Punkt der Tour. Die Straße rollt gut, der Verkehr ist überschaubar, und schnell stellt sich ein ruhiger, gleichmäßiger Tritt ein – ideal, um Kilometer zu sammeln und in den Tag hineinzufahren.
Alcossebre – Wechsel auf Off-Road entlang der Küste
In Alcossebre änderte die Tour ihren Charakter spürbar. Für den Rückweg ging es weg von der Straße und hinein in die Off-Road-Passagen entlang der Küste. Schotterwege, rauere Trails und schmale Pfade ziehen sich oberhalb des Wassers entlang – nun öffnet sich der Blick immer wieder auf das tiefblaue Mittelmeer.
Küstenpfade, Fels und Wintersonne
Die Küste zeigt sich hier wild und ursprünglich: niedrige Vegetation, felsige Abschnitte und das konstante Rauschen der Wellen unterhalb des Weges. Kurze, knackige Anstiege wechseln mit flowigen Abfahrten, die Aufmerksamkeit fordern, aber gleichzeitig enormen Fahrspaß bieten. Genau das Terrain, für das ein Gravelbike gemacht ist.
Rückkehr nach Peñíscola
Mit jedem Kilometer rückt Peñíscola wieder näher, bis die Stadt schließlich erneut als markanter Punkt am Meer auftaucht. Die letzten Kilometer rollen entspannt aus – begleitet vom tiefstehenden Licht, das den Tag ruhig und stimmig abrundet.
Fazit
Am Ende stehen 54,69 Kilometer und 462 Höhenmeter auf dem Tacho. Eine abwechslungsreiche Gravelrunde, die bewusst zwei Welten verbindet: den ruhigen Straßenabschnitt durchs Hinterland und die raue, direkte Küstenlinie auf dem Off-Road-Rückweg. Wolkenlos, 16 Grad – perfekte Bedingungen für eine Wintertour mit Frühlingsgefühl.