2. Etappe: Von Gouarec nach Peillac
Nach dem sportlichen Auftakt durch die Bretagne stand die zweite Etappe der Vélodyssée auf dem Programm. Von Gouarec führte die Route über 140,94 Kilometer in Richtung Peillac. Mit lediglich 453 Höhenmetern war die Strecke deutlich flacher als am Vortag und bot beste Voraussetzungen für einen langen, gleichmäßigen Radtag. Das leicht bedeckte Wetter mit Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad sorgte dabei für ideale Bedingungen.
Entlang des Canal de Nantes à Brest
Schon kurz nach dem Start zeigte sich einer der großen Vorzüge dieser Etappe: die langen Abschnitte entlang des Canal de Nantes à Brest. Die ruhigen Treidelpfade führten durch eine idyllische Landschaft aus Wäldern, Wiesen und kleinen Dörfern. Immer wieder spiegelten sich Bäume und Wolken im Wasser, während Schleusenwärterhäuser und historische Brücken für typisch bretonisches Flair sorgten.
Entspanntes Kilometer sammeln
Die vergleichsweise geringe Anzahl an Höhenmetern machte diese Etappe zu einer echten Genussfahrt. Statt steiler Anstiege standen konstantes Rollen und das Sammeln von Kilometern im Vordergrund. Die Route erlaubte es, die Landschaft bewusst wahrzunehmen und das gemächliche Tempo entlang des Kanals zu genießen.
Von der Bretagne Richtung Atlantik
Je weiter die Reise nach Süden führte, desto mehr veränderte sich die Umgebung. Die Landschaft wurde offener, die Kanalufer wechselten sich mit kleinen Ortschaften und landwirtschaftlich geprägten Regionen ab. Die Vélodyssée zeigte hier ihre ruhige Seite – fernab von Verkehr und Hektik.
Ankunft in Peillac
Nach fast 141 Kilometern erreichte ich schließlich Peillac. Die zweite Etappe war geprägt von langen, entspannten Passagen, einer wunderschönen Kanalroute und angenehmen Temperaturen. Ein Tag, der weniger durch sportliche Herausforderungen als vielmehr durch die besondere Atmosphäre entlang des Wassers in Erinnerung bleibt.
Etappendaten
- Start: Gouarec
- Ziel: Peillac
- Distanz: 140,94 km
- Höhenmeter: 453 m
- Wetter: leicht bedeckt, 17 bis 20 °C
- Charakter: lange, überwiegend flache Kanaletappe mit viel Natur und wenig Verkehr