5. Etappe: Von Saint-Michel-Chef-Chef nach Fromentine
Nach der Ankunft an der Atlantikküste führte die fünfte Etappe der Vélodyssée von Saint-Michel-Chef-Chef weiter Richtung Süden bis nach Fromentine. Mit 83,64 Kilometern und 461 Höhenmetern war die Strecke zwar deutlich kürzer als am Vortag, durch das bedeckte Wetter und den heftigen Gegenwind aber trotzdem ein anspruchsvoller Radtag.
Entlang der Atlantikküste
Schon kurz nach dem Start blieb das Meer ein ständiger Begleiter. Die Route führte durch kleine Küstenorte, vorbei an Häfen, weiten Wasserflächen und typischen Häusern der französischen Atlantikküste. Auch wenn die Sonne an diesem Tag fehlte, hatte die Landschaft ihren ganz eigenen, rauen Charme.
Gegenwind statt Rückenwind
Der starke Wind machte diese Etappe spürbar anstrengender, als es die reinen Streckendaten vermuten lassen. Besonders auf den offenen Abschnitten entlang der Küste kostete jeder Kilometer zusätzliche Kraft. Genau solche Tage gehören zu einer langen Radreise dazu: weniger leicht, aber dafür besonders einprägsam.
Häfen, Brücken und maritime Stimmung
Immer wieder öffneten sich unterwegs schöne Blicke auf kleine Häfen, Segelboote und Wasserläufe. Die Küstenlandschaft wurde zunehmend maritimer, mit Schleusen, Kanälen und flachen Marschgebieten. Gerade diese Mischung aus Meer, Wind und Hafenorten prägte den Charakter dieser Etappe.
Ankunft in Fromentine
Nach gut 83 Kilometern erreichte ich Fromentine. In der Nacht setzte Regen ein, was die raue Stimmung dieses Tages noch einmal unterstrich. Trotz Gegenwind und bedecktem Himmel war es eine eindrucksvolle Etappe, die den Übergang zu den kommenden Atlantikabschnitten der Vélodyssée perfekt einleitete.
Etappendaten
- Start: Saint-Michel-Chef-Chef
- Ziel: Fromentine
- Distanz: 83,64 km
- Höhenmeter: 461 m
- Wetter: bedeckt, heftiger Gegenwind, in der Nacht Regen
- Charakter: maritime Küstenetappe mit Häfen, Wasserwegen und anspruchsvollen Windpassagen